Worum geht es?
Immer häufiger nutzen Cyberkriminelle sogenannte QR-Codes für Phishing-Angriffe. Diese Art des Betrugs nennt man “Quishing” (eine Mischung aus QR-Code und Phishing). Dabei werden QR-Codes so gestaltet, dass sie auf gefälschte Webseiten führen, um an Ihre Passwörter, Bankdaten oder andere vertrauliche Informationen zu gelangen.
Wie funktioniert Quishing genau?
- In einer E-Mail, einem PDF-Anhang oder sogar auf einem Aufkleber kann sich ein scheinbar harmloser QR-Code befinden.
- Wenn Sie diesen Code mit dem Smartphone scannen, werden Sie auf eine manipulierte Webseite weitergeleitet.
- Diese Seite sieht aus wie z. B. eine Login-Seite von Microsoft, Google oder einer Bank.
- Geben Sie dort Daten ein, landen sie direkt bei den Angreifern.
Warum ist das so gefährlich?
- QR-Codes wirken zunächst vertrauenswürdig, weil sie oft im Alltag eingesetzt werden.
- Sie sind für Sicherheitsprogramme schwerer zu überprüfen, da sie oft als Bild eingebettet sind.
- Am Smartphone ist es schwer, die Zieladresse zu erkennen, bevor man die Seite öffnet.
Was sollten Sie tun?
- Scannen Sie niemals QR-Codes in E-Mails oder Anhängen, auch wenn sie offiziell aussehen.
- Nutzen Sie niemals QR-Codes für Logins oder Passworteingaben.
- Prüfen Sie vor dem Scannen, ob der QR-Code vertrauenswürdig ist (z. B. an einem echten Plakat oder offiziellen Ort).
- Verwenden Sie QR-Scanner, die Ihnen vor dem Öffnen die Ziel-URL anzeigen.
- Geben Sie URLs lieber manuell ein, statt ihnen aus einem QR-Code zu folgen.
Was tun im Verdachtsfall?
- Wenn Sie versehentlich einen QR-Code gescannt haben und unsicher sind, melden Sie sich sofort beim IT-Support.
- Geben Sie keine Passwörter ein und melden Sie verdächtige Mails über den Phishing-Button in Outlook.
Fazit:
QR-Codes sind praktisch, aber leider auch für Betrüger interessant. Bleiben Sie aufmerksam und scannen Sie nur dann, wenn Sie sicher sind, dass der Code vertrauenswürdig ist. Bei Fragen oder Unsicherheiten: Fragen Sie nach, bevor Sie scannen!





